Segeln und Corona

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        Angaben unter Verweis auf amtiche Quellen in den Ländern

Stand 7. 4. 2021

Mecklenbukrg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Dänemark sowie  Seglerverbände, soweit die Angaben aktuell und gut strukturiert sind.  

allgemein, per 29. 3. 2021 nicht  aktuell: Deutschen Seglerverband - Kreuzerabteilung     

Der ADAC hat eine bundesweite Übersicht erstellt.  Allerdings fehlt eine nachvollziehbare Bezugnahme auf die Rechtsquellen der Länder (Corona-Verordnungen). Daher sind manche Aussagen nicht nachprüfbar.

Ich empfehle daher die nachfolgenden Texte der Länder, die auszugsweise wiedergegeben werden.  In den  Texten sind viele Verlinkungen enthalten.

Mecklenburg-Vorpommern

Da sich die rechtlichen Regularien häufiger und kurzfristig ändern bitte immer in den nachfolgenden Quellen nachsehen, was aktuell gilt. Am schnellsten wird man/frau in den FAQ fündig.

Schleswig-Holstein

zulässig sind "erforderliche Maßnahmen zur Inbetriebnahme von Booten" § 5 Abs. 2 Nr. 4 der Verordnung vom 26. 3. 2021, in Kraft seit dem 29. 3. 2021

Text der Begründung zu § 5 Abs. 2 Nr. 4 der Verordnung vom 26. 3. 2921:  "Zugelassen wird auch die saisontypische Inbetriebnahme von Booten und die dafür erforderlichen Tätigkeiten wie der Transport aus dem Winterlager, das Kranen und Slippen sowie Maßnahmen zur Herstellung der Seetüchtigkeit. In den Hygienekonzepten ist darauf einzugehen, dass ansonsten größere Ansammlungen auf dem Bootsgelände vermieden werden und bei zu geringem Abstand eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Bei allen Arbeiten, die zwingend mehr als eine Person erfordern (z.B. das Kranen, Slippen, transportieren oder die Durchführung von bestimmten Reparaturen), ist eine Durchmischung der Gruppen mit anderen Gruppen durch geeignete Regelungen im Hygienekonzept auszuschließen. Wer Veranstalterin oder Veranstalter ist, richtet sich danach, wer jeweils Ort, Zeit und Zweck der Veranstaltung bestimmt. Das können etwa Segelvereine sein, die ihre Mitglieder zu einer gemeinsamen Aktion aufrufen und dabei ggf. sogar einen Kranführer stellen, oder private Bootseigner, die in eigener Verantwortung ihre Boote zu Wasser bringen."

Einschränkung des Beherbergungsverbots nach "§ 17 Beherbergungsbetriebe" der Verordnung vom 26. 3. 2021, in Kraft seit dem 29. 3. 2021

"Für Hotels und andere Beherbergungsbetriebe gelten folgende zusätzliche Anforderungen:

    1. Die Betreiberin oder der Betreiber erstellt nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept;
    2. die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 erhoben;
    3. eine Beherbergung erfolgt nur, wenn der Gast zuvor schriftlich bestätigt, dass die Übernachtung ausschließlich zu beruflichen, medizinischen oder zwingenden sozial-ethischen Zwecken oder in einem Sportboothafen zum Zwecke der Herstellung der Seetüchtigkeit und zur Überführung eines Bootes zu seinem Dauerliegeplatz erfolgt."

Aus dem Text der Begründung zu § 17 der Verordnung vom 26. 3. 2021:

"Im Anschluss an das nach § 5 Absatz 2 Nummer 4 zulässige Zuwasserlassen der Boote kann es im Einzelfall zu der Situation kommen, dass der Seeweg zum eigentlichen "Heimathafen", also dort wo der Liegeplatz für das Boot langfristig gemietet wurde, zu weit entfernt ist. Zur Vermeidung von Gefahren bei der Überführung wird ausnahmsweise in Nummer 3 die Übernachtung auf dem Boot in einem Sportboothafen im Rahmen der Überführung zum Dauerliegeplatz zugelassen. Ebenso zugelassen werden Übernachtungen im Anschluss an begonnene Inbetriebnahmemaßnahmen im Kontext der nach § 5 Abs. 2 Nummer 4 zugelassenen Maßnahmen.....

Eigentümer von Zweitwohnungen, die ihre eigene Häuslichkeit nutzen, stellen keinen Beherbergungsbetrieb im Sinne von § 17 dar. Das gleiche gilt für Mieter von Zweitwohnungen, die ihre Zweitwohnung auf Grundlage von langfristig abgeschlossenen Mietverträgen selbst nutzen. Vergleichbar hierzu sind auch Campingplätze und Wohnmobilstellplätze unter besonderen Bedingungen kein Beherbergungsbetrieb und zwar nur dann nicht, wenn dort dauerhaft gecampt wird. In Anlehnung an das Bauordnungsrecht muss der Wohnwagen, das Wohnmobil, das Campingzeit oder das Campinghaus quasi als eine ortsfeste Anlage zu werten sein. Hiervon ist auszugehen, wenn sie unbewegt bleiben und der Stellplatz bzw. die Unterkunft langfristig, d. h. für mindestens 5 Monate, gemietet wird, In diesem Sinne sind auch Sportboothäfen keine Beherbergungsbetriebe, sofern die Liegeplätze langfristig vermietet werden."

Niedersachsen

Auf den Seiten der Niedersächsischen Landesregierung lassen sich nur sehr wenige Aussagen mit spezifischen Regelungen für Wassersportlicher finden.

Zu  Übernachtungen auf Parzellen auf Campingplätzen oder auf Bootsliegeplätzen, die ganzjährig oder für die Dauer einer Saison vermietet sind  siehe § 10 Abs. 2 Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung)

  Dänemark

 

 

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